Vertreterwahl 2021

Wahlbekanntmachung

Mitbestimmen - Mitgestalten

Die mehr als 27.000 Mitglieder unserer Bank sind aufgefordert, ihre Vertreter zu wählen, die ihr genossenschaftliches Mitbestimmungsrecht in der Vertreterversammlung wahrnehmen. Jeder Vertreter repräsentiert 125 Mitglieder unserer Bank.

Die vom Wahlausschuss gemäß § 26 e der Satzung und § 3 der Wahlordnung zur Vertreterversammlung aufgestellte Wahlliste der Vertreter und Ersatzvertreter liegt in der Zeit
vom 15. Februar bis 12. März 2021 während der Öffnungszeiten in allen Filialen der Volksbank eG für unsere Mitglieder zur Einsichtnahme aus.

Weitere Listen könnten von den Mitgliedern gemäß § 4 der Wahlordnung innerhalb von zwei Wochen nach Ablauf dieser Frist, spätestens bis zum 27. März 2021, eingereicht werden.
Diese müssten ebenfalls 224 wählbare Vertreter und 15 Ersatzvertreter enthalten und von mindestens 150 Mitgliedern unserer Bank unterzeichnet sein. Ein Mitglied kann dabei nur auf einer Liste kandidieren.

Gemäß § 5 der Wahlordnung hat der Wahlausschuss zur Vertreterversammlung die Wahl der aufgestellten Liste der Vertreter und Ersatzvertreter auf Donnerstag, den 15. April 2021 während der Öffnungszeiten in den folgenden Filialen festgelegt: Wendeburg, Vechelde, Salder, Lobmachtersen, Wolfenbüttel, Schöppenstedt, Königslutter, Velpke, Helmstedt (Kornstraße), Schöningen und Haldensleben.

Wolfenbüttel, den 12. Februar 2021

VOLKSBANK eG
Der Wahlausschuss
Alexander Brendecke

(Vorsitzender)

Fragen und Antworten zur Vertreterwahl 2021

Welche Funktion hat die Vertreterversammlung?

Die Generalversammlung ist das wichtigste Organ einer Genossenschaftsbank. Die Vertreterversammlung kann gemäß § 43a Genossenschaftsgesetz bei Genossenschaften, deren Anzahl der Mitglieder 1.500 überschreitet, gebildet werden. Unsere Satzung sieht daher die Vertreterversammlung als oberstes Organ unserer Genossenschaft vor.

Das genossenschaftliche Mitbestimmungsrecht unserer Mitglieder wird in unserer Volksbank eG von den gewählten Vertretern wahrgenommen. Sie nehmen den Bericht von Vorstand und Aufsichtsrat entgegen, stellen den Jahresabschluss fest, wählen den Aufsichtsrat, beschließen die Höhe der Dividende und stellen die Weichen, wenn es um wichtige Fragen für die Zukunft der Volksbank eG geht.

Warum werden Ersatzvertreter benötigt?

Wenn im Laufe der vierjährigen Amtsperiode gewählte Vertreter ihr Amt nicht mehr fortführen können oder wollen und damit als Vertreter ausscheiden, rücken die gewählten Ersatzvertreter nach.

Wie viele Vertreter werden bei der Vertreterwahl 2021 gewählt?

Die Anzahl der Mitglieder, für die jeweils ein Vertreter zu wählen ist, bestimmt sich nach § 26 c Abs. 1 unserer Satzung in Verbindung mit § 1 Abs. 1 der Wahlordnung. Maßgeblich ist der Mitgliederstand am letzten Tag des der Wahl vorhergegangenen Geschäftsjahres. Für je 125 Mitglieder ist ein Vertreter zu wählen. Danach setzt sich die neue Vertreterversammlung aus 224 Vertretern und mindestens 10 Ersatzvertretern zusammen.

Wann wird eine neue Vertreterversammlung gewählt?

Satzungsgemäß findet die Vertreterwahl alle vier Jahr statt.

Wer ist für die Durchführung der Wahl verantwortlich?

Für die Wahl zur Vertreterversammlung ist der Wahlausschuss verantwortlich. Die Mitglieder dieses Ausschusses werden von der Vertreterversammlung gewählt. Sie stellen die Wahllisten auf und überwachen den Wahlablauf, der in der Satzung in Verbindung mit der Wahlordnung geregelt ist.

Warum benötigen weitere Listen 150 Unterstützungsunterschriften?

Die Aufstellung der Wahllisten für Vertreter und Ersatzvertreter obliegt gemäß § 3 Abs. 1 der Wahlordnung dem Wahlausschuss. Er muss so viele Wahlbewerber aufstellen, dass eine den gesetzlichen Vorschriften und der Satzung entsprechende Vertreterversammlung gewählt werden kann. Dabei ist der Wahlausschuss verpflichtet, die Eignung der von ihm benannten Kandidaten für das Vertreteramt zu prüfen.

Demgegenüber untersteht derjenige, der einen „anderen Wahlvorschlag“ nach § 3 Abs. 1 der Wahlordnung einreicht, keiner vergleichbaren Pflichtenbindung.

Diese unterschiedliche Ausrichtung des Vorschlagsrechts rechtfertigt es, „andere Wahlvorschläge“ von der Unterstützung durch eine größere Zahl von Mitgliedern abhängig zu machen.