Drei Banken - drei Erfolgsgeschichten - eine gemeinsame Zukunft

Unsere Kooperationspartner stellen sich vor.

Seit Herbst 2014 führen wir mit den Vorständen der Volksbanken Helmstedt und Vechelde-Wendeburg intensive Gespräche über eine Kooperation. Ziel ist die Verschmelzung zu einer neuen, zukunftsfähigen und finanzstarken Genossenschaftsbank im ländlichen Raum zwischen den regionalen Metropolen Braunschweig, Wolfsburg und Magdeburg.  Die Gründe für diese Entscheidung haben Sie bereits in der Presse oder in unserem Internetauftritt gelesen. Wer unsere Kooperationspartner sind, erfahren Sie hier:

Eine der ältesten Genossenschaftsbanken Norddeutschlands: Die Volksbank Helmstedt eG

Die Wurzeln der heutigen Volksbank Helmstedt eG reichen mehr als 150 Jahre zurück. Im Jahr 1860 von sieben Helmstedter Einwohnern als „Bürgerhülfskasse“ gegründet, gehört die Bank zu den ältesten Genossenschaftsbanken in Norddeutschland. Im 19. Jahrhundert wurden die Geschäfte unter wechselnden Namen geführt. So z.B. unter Helmstedter Bürger-Darlehns-Casse und Spar- und Vorschuß-Verein zu Helmstedt. Bereits im Jahr 1873 wird der Zusatz „eingetragene Genossenschaft“ erstmalig erwähnt. Es folgte eine Zeit wirtschaftlicher Höhen und Tiefen. In der Inflationszeit um 1922 firmierte der Vorschuß-Verein in Helmstedter Gewerbebank eGmbH um. Als Geschäftsräume dienten in diesen Zeiten oft private Wohnstuben. In der Chronik ist zu lesen, dass die Bank u.a. in der Kybitzstraße und am Papenberg in Helmstedt ansässig war. An den heutigen Standort in der Kornstraße 2 zog die Gewerbebank am 28. Mai 1924. In diese Zeit fällt auch die Anstellung des 1. hauptamtlichen Bankangestellten. Im Jahr 1939 wurde die Bank im Zuge einer Vereinheitlichung in Volksbank Helmstedt eGmbH umbenannt und baute den Standort an der Kornstraße weiter aus. Mit dem Ende des 2. Weltkriegs verlor die Bank die Hälfte ihres Geschäftsgebietes. Trotz dieser Einschränkung wuchs die Stadt Helmstedt und damit auch die Volksbank. Das alte Bankgebäude wurde abgerissen und durch einen Neubau an der Kornstraße ersetzt, der 1955 fertiggestellt wurde. Ein Jahr später wurde die erste Stadtfiliale am Nordertor eröffnet. Danach folgten Geschäftsstellen in der Ernst-Reuter-Straße und in der Leipziger Straße.

Die Grenzöffnung und die Wiedervereinigung eröffneten der Volksbank Helmstedt eG neue Perspektiven. Bereits am 14. November 1990 wurde der Verschmelzungsvertrag mit der Volksbank Haldensleben geschlossen und damit das Geschäftsgebiet nach Sachsen-Anhalt ausgedehnt. Im Jahr 1991 stimmten die Gremien den Fusionen mit der Volksbank Schöningen und der Genossenschaftsbank Süpplingen zu. So wurde die Geschäftstätigkeit auf das landwirtschaftlich geprägte Umland ausgeweitet. Sechs Jahre später wurden die Volksbanken Oschersleben und Erxleben übernommen. Im Jahr 2000 fusionierte die Volksbank Helmstedt mit der Volksbank Velpke und zuletzt im Jahr 2006 mit der Haldensleber Bank Raiffeisenbank.
195 Mitarbeiter, 14 Geschäftsstellen und 8 Selbstbedienungsfilialen, 47.993 Kunden, 16.798 Mitglieder, ein betreutes Kundenwertvolumen von 1.185 Mio.€ und eine Bilanzsumme von ca. 700 Mio.€ machen die Volksbank Helmstedt eG zu einem erfolgreichen Finanzdienstleister, der mit den Vorständen Matthias Gericke und Helmuth Kellner strategisch zukunftsgerichtet aufgestellt ist.

Ländliche Warenwirtschaft wird Volksbank: Die Volksbank Vechelde-Wendeburg

Die Geschichte der Volksbanken Vechelde und Wendeburg begann jeweils im Jahr 1901. In Wendeburg stand zunächst die ländliche Warenwirtschaft im Fokus. Daraus entwickelte sich ein Spar- und Darlehensverein, der später zur Volksbank wurde. Die ersten Zusammenschlüsse erfolgten bereits im Jahr 1940 und 1941. Die Spar- und Darlehenskasse Sophiental und die  Gewerbe- und Landesbank Wendeburg wurden übernommen.

Die Volksbank Vechelde hatte ihren ersten Sitz in Klein Gleidingen und übernahm 1946 die Spar- und Darlehenskasse Wedlenstedt. Später folgten die Übernahmen der Spar- und Darlehenskasse in Vechelade, Geitelde-Sauingen und Vallstedt sowie der Volksbank Bettmar. Das Jahr 2001 war das Jahr der großen Verschmelzung. Die Volksbanken Wendeburg, Bortfeld und Vechelde schlossen sich zur heutigen Volksbank Vechelde-Wendeburg zusammen. Damit entsteht im unmittelbaren Umland von Braunschweig bis in den Landkreis Peine hinein eine modern aufgestellte, leistungsfähige Bank in ländlicher Region. Als Kooperationspartner bringt die Bank heute 69 Mitarbeiter, 8 Geschäftsstellen, 15.572 Kunden, 4.812 Mitglieder, ein betreutes Kundenwertvolumen von 468 Mio. € und eine Bilanzsumme von 212 Mio.€ mit. Die Weichen für die Zukunft stellen die Vorstände Thomas Stolper und Volker Rümenapf.

Werte und Philosophie als Fundament für eine erfolgreiche Zukunft

Die Bilanzsumme, die Anzahl der Geschäftsstellen oder die Ausdehnung des Geschäftsgebietes allein sind kein Garant für einen erfolgreichen Zusammenschluss unserer Häuser. Was uns allen gemein ist, sind unsere gelebten Werte und die Philosophie, das Bankgeschäft partnerschaftlich zum Wohl unserer Kunden und Mitglieder zu betreiben. Die Stärken unserer drei Banken werden wir für die Zukunft weiterentwickeln und so das Fundament für eine leistungsfähige, moderne und starke neue Volksbank in dieser Region legen. Wir wollen unserer Kräfte bündeln, um mit unseren Kunden und Mitgliedern eine gemeinsame neue Erfolgsgeschichte zu schreiben.

Die Volksbank in Zahlen

  Gesamt
Bilanzsumme 1.736.391 TEUR
   
Kundenkreditvolumen Bilanz 975.203 in TEUR
Kundenkreditvolumen Verbund 399.311 in TEUR
betreutes Kundenkreditvolumen 1.374.514 in TEUR
   
Kundengelder Bilanz 1.321.688 in TEUR
Kundengelder Verbund 804.071 in TEUR
betreutes Kundenanlagevolumen 2.125.760 in TEUR
   
Kundenwertvolumen Gesamt 3.500.274 in TEUR
   
Kunden 110.657
Mitarbeiter 442
Mitglieder 31.418
Anzahl Geschäftsstellen 37
Anzahl SB-Stellen 13

Bilanz-Stichtag: 31.12.2015