Der Neubau ist im Zeitplan

Volksbank eG und Architekt informieren über den Baufortschritt und Zeitplan

Wolfenbüttel, 29. August 2017

Rohbau im November 2017 fertiggestellt | Die Innenarchitektur befindet sich zurzeit in der finalen Planungsphase | Ende 2018 werden die Organisationseinheiten zentralisiert

Perspektive zum Neubau vom Parkplatz aus gesehen.

Es ist genau ein Jahr her, als die Volksbank zusammen mit dem Architekten die Pläne zum Neubau des Verwaltungsgebäudes in Wolfenbüttel der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Schon damals bekam man durch die Zeichnungen den Eindruck, dass Am Herzogtore eine bauliche Veränderung entsteht, die sich architektonisch in das Stadtbild integriert und somit in Verbindung mit der Welger-Villa die städtebauliche Prägung der Stadt Wolfenbüttel konsequent fortführen würde.

Ein Jahr später wird mehr und mehr deutlich, dass an dem historischen Volksbank-Standort ein in der Region einmaliges Ensemble auf 9.500 m² entsteht – das vorhandene Bankgebäude zusammen mit der traditionsreichen Villa, dem modernen Verwaltungsbau, der  Parkanlage und dem Veranstaltungszentrum.

In diesen Tagen wurde die 1. Etage des Verwaltungsbaus im Rohbau fertiggestellt und in der kommenden Wochen wird nun die erste Geschossdecke gegossen. Der Bauzeitenplan sieht vor, dass bis Ende November 2017 der Rohbau in Gänze fertiggestellt wird.

„Die drei aneinandergebauten Kuben sind in ihrer Höhe und Anordnung so gestaffelt, dass sie sich hinter den hohen Bäumen entlang der Straße Am Herzogtore harmonisch und zurückhaltend in das Erscheinungsbild einfügen. Angrenzend sieht der Plan einen Veranstaltungspavillon vor, der mit seiner eingeschossigen Bauweise den Blick vom nahen Verkehrskreisel zur Welger-Villa auch künftig offen halten wird.“, so der Architekt Thomas Möhlendick.

Zwischenzeitlich wurde begonnen, die Welger-Villa, die zum Vorstands- und Verwaltungssitz umgebaut wird, zu sanieren. Mit der Freilegung alter Wandmalereien wird u. a. ein denkmalpflegerischer Beitrag geleistet, der auch die historische Bedeutung des Standortes widerspiegelt und damit die Verbindung von Tradition und Moderne aufzeigt.

(von links): Ernst Gruber (Vorstandssprecher), Michael Baumgarten (Facility Management Volksbank), Thomas Möhlendick (Architekt)

„Mit dem Ensemble schaffen wir organisatorische Effizienzen, setzen aber auch ein städtebauliches Zeichen, das sich in das Stadtbild der Stadt Wolfenbüttel architektonisch in besonderer Weise einfügt.“, so Ernst Gruber, Vorstandssprecher der Volksbank.

Ende 2018 werden weitere 100 Mitarbeiter aus den verschiedenen Stabs- und Fachabteilungen, die sich jetzt noch an dezentralen Standorten befinden, einziehen. Somit werden nach Fertigstellung rund 160 Mitarbeiter am Hauptsitz der Volksbank hier in Wolfenbüttel tätig sein.

Bei allen Auftragsvergaben war und ist es den Verantwortlichen der Bank wichtig, regionale Unternehmen weitestgehend einzubinden. Das Investitionsvolumen von ca. 15 Millionen Euro fließt somit zurück in die Region. Die Fassade des Neubaus wird aus Jura-Kalkstein bestehen, der aus dem Altmühltal kommt.

Und nun, da der Rohbau nach und nach fertiggestellt wird, die Fassaden in Kürze beauftragt werden, erfolgt in diesen Wochen die finale Planung des Innenausbaus. „Wir bekennen uns zur Region und geben mit unserer Investition einen deutlich positiven Impuls für die Zukunft.“, so Gruber.

Die Volksbank wurde 1902 in Wolfenbüttel gegründet und hat am hiesigen Standort „Am Herzogtore“ seit 1911 ihren Hauptsitz. Die letzte große Baumaßnahme fand von 1998 bis 2000 statt und war aus der Fusion mit der damaligen Raiffeisen-Volksbank in Salzgitter entstanden.

Kurz und knapp

Die Planungszahlen für den Verwaltungsbau

Wände – Decken – Bodenplatte: 1500 cbm Beton
Wände – Decken – Bodenplatte: 250 to Stahl
   
Natursteinfassade: 1.250 qm
Bruttogeschoßfläche: 3.415 qm
Bruttorauminhalt: 7.337 cbm
Nutzfläche: 2.980 qm
   
Über 100 Bohrpfähle 18 m tief  

Text: Volksbank

Fotos:
Quelle: Volksbank